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Bistum Mainz

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Bistum Mainz Artikel

Karte
Bistum Mainz Beschreibung
Basisdaten
Bischof: Kardinal Karl Lehmann (seit 1983)
Weihbischof: Ulrich Neymeyr (seit 2003)
Werner Guballa (seit 2003)
Generalvikar: Domkapitular Dietmar Giebelmann
Dekanate: 20
Pfarreien: 344
Fläche: 7.692 km²
Einwohner: ungefähr 2.770.405
Katholiken: ungefähr 809.000
Anteil: 29,4 %
Anschrift: Bischofsplatz 2
55116 Mainz
Website: www.bistum-mainz.de
E-Mail-Adresse: info@bistum-mainz.de (mailto:info@bistum-mainz.de)

Das Bistum Mainz (ehemals Erzbistum) liegt in Hessen und Rheinland-Pfalz.

Mainz ist neben Rom die einzige Diözese der Welt, die den Titel eines heiligen Stuhles führt.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Germania Sacra: Germania Sacra, Neue Folge, Bd.38/1, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das exemte Bistum Bamberg: Neue Folge 38, 1: Bistumer Bamburg ... Die Bischofsreihe Von 1522 Bis 1693: Bd 38,1 Die Beschreibung für das Buch "Germania Sacra: Germania Sacra, Neue Folge, Bd. 38/1, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das exemte Bistum Bamberg: Neue Folge 38, 1: Bistumer Bamburg . . . Die Bischofsreihe Von 1522 Bis 1693: Bd 38,1" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie...

Geschichte

Buch-Tipp: Germania Sacra: Germania Sacra: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Halberstadt. Das Stift St. Nicolaus in Stendal: Bd 49 Das Buch "Germania Sacra: Germania Sacra: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Halberstadt. Das Stift St. Nicolaus in Stendal: Bd 49" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit...

Frühzeit

Das Bistum Mainz geht auf die frühchristliche Gemeinde der Stadt (2. Jh.?) zurück. Seit dem 4. Jh. ist das Bistum bezeugt, erster Bischof, dessen Existenz sicher bezeugt ist war Mar(t)inus (343).

Buch-Tipp: Gotteslob. Ausgabe 1. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Plastik (Grün). Für das Bistum Mainz Ein gutes Standardwerk Das Gotteslob ist das gemeinsame Gebet- und Gesangbuch aller deutschen Bistuemer. Jedes Bistum hat seinen eigenen Anhang erstellt; hier liegt der Anhang fuer das Bistum Mainz vor. In dem Gotteslob sind die gaengisten Kirchenlieder aus allen Epochen - vom Gregorianischen Choral bis hin zu dem Neuen Geistlichen Lied - enthalten. ...

Das Erzbistum in dem Mittelalter

Seit dem Missionar Winfried Bonifatius (ca. 673-754), dem ersten Erzbischof (als persönlicher Titel) von Mainz und seinem Nachfolger Lullus, unter dem das Bistum zu dem Erzbistum erhoben wurde, reichte die Macht zeitweise bis nach Straßburg, Chur, Prag und Brandenburg.

Von besonderer Bedeutung ist das Wirken von Erzbischof Willigis anzusehen, unter dessen Ägide der Mainzer Dom erbaut wurde und die Bedeutung des Mainzer Erzbischofsstuhls (Erzkanzlerwürde ) erheblich aufgewertet wurde. Der Erzbischof von Mainz war von da ab Erzkanzler des Reiches und einer der 7 Kurfürsten die den König wählten (siehe Kurmainz). Die Goldene Bulle von 1356 bestimmte, dass der Erzbischof von Mainz seine Stimme als letzter abzugeben hatte, so dass ihm bei Stimmengleichheit die Entscheidung zukam.

Schon vor der Zeit des Willigis nämlich 955 wird der Mainzer Erzbischof in einigen Quellen als Bischof des heiligen Stuhles von Mainz genannt. Siegfried II. von Eppstein (1200-1230) führte die Nennung "Sigfridus Dei gratia sanctae Maguntinae sedis archiepiscopus" (Siefried, von Gottes Gnaden Erzbischof des hl. Stuhles von Mainz) in dem Wappen. Viele Wappen der nachfolgenden Erzbischöfe zeigen ähnliche Formulierungen. Mainz selbst wurde ab dem Mittelalter als "Goldenes Mainz, der römischen Kirche besondere Tochter" ("Aurea Mogontia - Romane Cicle - Specialis filia") genannt. Der Erzbischof betrachtete sich als zweiten Mann neben dem Papst.

Im Spätmittelalter wechselvolle Geschichte. 1348 wurden die Suffranganbistümer Olmütz und Prag zugunsten der neu gegründeten Erzdiözese Prag abgespalten.

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Neuzeit

1514 wird Albrecht von Brandenburg Erzbischof, der außerdem auch noch die Erzbischofwürde von Magdeburg innehat und Administrator von Halberstadt war. Eine derartige Ämterfülle kostete den Erzbischof eine Menge Geld, beschafft wurde dies vor allem mit Ablassbriefen, die in dem wesentlichen durch den Ablassprediger der Mainzer Kirchenprovinz Johann Tetzel verkauft wurden. Tetzel und sein Handel wurde kurze Zeit später, nämlich 1517 mitursächlich für die Reformbewegung Martin Luthers. Die Reformation fand in Mainz besonders schnell großen Anklang, was auch durch den von Johannes Gutenberg erfundenen Buchdruck begünstigt wurde. Schriften konnten so schnell in großer Auflage hergestellt werden. Doch das Mainzer Metropolitankapitel wählte als Nachfolger Albrechts 1545 den katholischen Sebastian von Heusenstamm zu dem neuen Erzbischof. Mainz blieb katholisch.

In der Barockzeit hatte das Bistum vor allem zur Amtszeit des Erzbischofs Johann Philipp von Schönborn(1647-1673) eine Phase der Konsolidierung nach den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs, der sich eine neue Blütezeit des Erzbistums und der Stadt anschließt. Außerdem war der Erzbischof auch maßgeblich am Westfälischen Friendensschluss beteiligt. Für die neue Blütezeit des Katholizismus ist auch der indirekte Nachfolger des Erzbistums aus der gleichen Familie, Lothar Franz von Schönborn maßgeblich verantwortlich.

Buch-Tipp: Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 2. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Kunstleder (Schwarz). Für das Bistum Mainz Um ausführliche Informationen zum Buch "Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 2. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Kunstleder (Schwarz). Für das Bistum Mainz" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Die Auswirkungen der Französischen Revolution auf das Erzbistum

Nach der Französischen Revolution wurde das Erzbistum Mainz/Kurmainz säkularisiert. Der Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 beschloss die Übertragung der Würden des Erzbistums auf die Kirche von Regensburg. Am 01. Mai 1805 bestätigte Papst Pius VII. die Translation. Die seit 782 bestehende Kirchenprovinz hatte aufgehört zu existieren. In dem Wiener Kongreß 1815 wurden zwar die Gebietsabtretungen des Reiches an Frankreich zurückgenommen, das Erzbistum Mainz wurde jedoch nicht wiedererrichtet sondern als Suffraganbistum der neugegründeten Oberheinischen Kirchenprovinz mit Metropolitansitz in Freiburg (siehe: Erzbistum Freiburg)zugeschlagen, zudem es noch heute gehört. Die 1821 gezogenen Mainzer Kirchengrenzen decken sich bis heute mit dem Gebiet des ehemaligen Großherzogtums Hessen-Darmstadt. Daher ist auch heute noch die württembergische Stadt Bad Wimpfen , ehemals Exklave des Großherzogtums Hessen-Darmstadt, Teil der Diözese Mainz.

Buch-Tipp: Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 3. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Leder (Blau). Für das Bistum Mainz Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 3. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Leder (Blau). Für das Bistum Mainz". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Neubeginn: Das Bistum Mainz

Maßgeblich für die Erneuerung des Bistums war nachdem Untergang der alten Erzdiözese der neue (von Napoleon eingesetzte) Bischof Joseph Ludwig Colmar, der auch den Dom vor dem Abriss bewahrte.

Im späten 19. Jh. errang der Mainzer Bischof Wilhelm Emmanuel Ketteler in der Sozialdebatte der katholischen Kirche (Sozialenzyklika Leos XIII.) eine überdiözesane Bedeutung.

Der später zu dem Kardinal ernannte Bischof Hermann Volk nahm am Zweiten Vatikanischen Konzil teil, wo er sich entscheidend einbringen konnte.

Buch-Tipp: Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 3. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Leder (Schwarz). Für das Bistum Mainz Eine Beschreibung zum Buch "Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 3. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Leder (Schwarz). Für das Bistum Mainz" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Frühere Erzbischöfe und Bischöfe

Ab 1801 keine Erzbischöfe, sondern Bischöfe, darunter z.B.:


Buch-Tipp: Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 3. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Leder (Weinrot). Für das Bistum Mainz Um ausführliche Informationen zum Buch "Gotteslob: Gotteslob. Ausgabe 3. Katholisches Gebets- und Gesangsbuch. Leder (Weinrot). Für das Bistum Mainz" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Bistumsgliederung

Das Erzbistum Mainz gliedert sich 20 Dekanate.

  1. Alsfeld
  2. Alzey/Gau-Bickelheim
  3. Bergstraße Mitte
  4. Bergstraße Ost
  5. Bergstraße West
  6. Bingen
  7. Darmstadt
  8. Dieburg
  9. Dreieich
  10. Erbach
  11. Gießen
  12. Mainz-Stadt
  13. Mainz-Süd
  14. Offenbach
  15. Rodgau
  16. Rüsselsheim
  17. Seligenstadt
  18. Wetterau-Ost
  19. Wetterau-West
  20. Worms
Buch-Tipp: Neues Jahrbuch für das Bistum Mainz: Hrabanus Maurus: Gelehrter, Abt von Fulda und Erzbischof von Mainz: Bd 2006 Die Beschreibung für das Buch "Neues Jahrbuch für das Bistum Mainz: Hrabanus Maurus: Gelehrter, Abt von Fulda und Erzbischof von Mainz: Bd 2006" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in...

Dom- und Diözesanarchiv

Heringsbrunnengasse 4
Rochusstift
55116 Mainz

Kultur und Sehenswürdigkeiten

siehe auch: Liste der Bischöfe von Mainz


Erzbistümer und Bistümer in Deutschland

Aachen | Augsburg | Bamberg | Berlin | Dresden-Meißen | Eichstätt | Erfurt | Essen | Freiburg | Fulda | Görlitz | Hamburg | Hildesheim | Köln | Limburg | Magdeburg | Mainz | München-Freising | Münster | Osnabrück | Paderborn | Passau | Regensburg | Rottenburg-Stuttgart | Speyer | Trier | Würzburg



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